Was ist CBD?

Bereits seit Jahrhunderten behaupten Cannabis-Nutzer, dass Hanf eine positive Wirkung auf den Körper hat. In Asien zum Beispiel, spielte Hanf als Heilpflanze schon damals eine sehr gewichtige Rolle. Man kann es statistisch zwar nicht so einfach belegen, jedoch liegt es auf der Hand, dass die meisten Asiaten im Gegensatz zu uns Europäern - selbst im hohen Alter noch recht jung aussehen. Dies hat laut Experten mit der natürlichen Medizin zutun, welche dort überwiegend angewandt wird. Hierzulande wird vermehrt auf chemische Mittelchen zurückgegriffen, welche unsere Haut und Organe unnötig belasten.

Was man wissen muss: Die chemische Zusammensetzung der weiblichen Blüten von Marihuana ist recht komplex, nicht zu schweigen von der berauschenden Wirkung. Da Rauschmittel in Deutschland illegal sind, wurden die einzelnen Bestandteile des Pflanzenwirkstoffs eine lange Zeit nicht im Detail untersucht. Cannabidiol (kurz CBD) ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid-Molekül, welches aus dem weiblichen Hanf gewonnen wird. Bei CBD handelt es sich um eines von über inzwischen über 80 bekannten Cannabinoiden, welche in Hanf vorkommen. Gewonnen werden kann es durch verschiedene Extrahierungsverfahren. Das Molekül ist nicht psychoaktiv und daher absolut ungefährlich.

Ganz im Gegenteil sogar: Es ist mittlerweile bewiesenermaßen gesundheitsfördernd und im Moment auf einem triumphierenden Pfad in Richtung europäischer Medizin-Schränkchen. Von diesem Cannabinoid wird man nämlich nicht berauscht und schon gar nicht süchtig. Daher ist es als Arzneimittel auch hierzulande zugelassen worden. Wird CBD richtig angewandt, hat es eine Vielzahl von positiven und gesundheitsfördernden Wirkungen auf unseren Körper. Zu verdanken haben wir diesen Fortschritt unter anderem den Amerikanern. Da Hanf in vielen US-Staaten mittlerweile legalisiert wurde, beschäftigen sich seither eine Menge Wissenschaftler mit den einzelnen Komponenten der Pflanze auf molekularer Ebene. Dank der Globalisierung und internationaler Social-Media-Vernetzung, sind die positiven Eigenschaften von CBD mittlerweile weltweit bekannt.

Die Geschichte von CBD

Die erstmalige Extrahierung dieses Cannabinoids aus der Cannabispflanze wurde 1940 durchgeführt. Eine Gruppe von Chemikern der Universität Illinois / USA veröffentlichte darüber auch einen Fachartikel. Damals wurde CBD fälschlicherweise sogar als giftig eingestuft! Eine positive Wirkung von CBD auf den menschlichen Körper wurde also automatisch ausgeschlossen. Kaum ein weiterer (offizieller) Forscher setzte sich in den nächsten 20 Jahren mit dem Stoff ernsthaft auseinander. Daher blieb die Zusammensetzung von CBD und auch seine Wirkungsweise auf den menschlichen Körper leider recht lange unerforscht. Der Chemiker Raphael Mechoulam der Hebräischen Universität von Jerusalem beschäftigte sich 1963 erneut mit Cannabidiol und erforschte seine Zusammensetzung im Detail.

Es vergingen danach wiederum zehn Jahre, bis die positive Wirkweise von CBD wiederentdeckt wurde. Daran beteiligt war ein brasilianisches Forscherteam. Dieses führte zunächst Experimente an Tieren durch, die an Epilepsie litten. Später wurden auch Studien mit menschlichen Probanden durchgeführt. Im Laufe der 1970er Jahre erkannten weitere Forscher den Nutzen von CBD bei Angstzuständen, Schlafstörungen und Übelkeit. Trotz dieser Vielzahl an positiven Effekten auf die menschliche Gesundheit, geriet Cannabidiol schnell und recht lange wieder in Vergessenheit. Ein Grund dafür war wiedermal die Verteufelung von Cannabis, denn CBD ist immerhin ein Bestandteil des in den meisten Ländern illegalen Hanfs und wurde daher zusammen mit dem berauschenden Molekül THC in einen Topf geworfen. Dieses illegale Cannabinoid der Pflanze war für Forscher sehr viel interessanter. THC löste immerhin Suchtabhängigkeit und Rauschzustände aus. Und dies galt es im Auftrag der Regierung zu erforschen, da es immer mehr Cannabis-Abhängige gab.

Es waren vor allem Chemiker wie Raphael Mechoulam, die im Bereich CBD die Forschung nie aufgegeben haben. Anfang der 1980er Jahre entdeckten sie bereits das antipsychotische Potenzial von CBD. In die Welt der offen zugänglichen Medizinprodukte schaffte es Cannabidiol damals aber noch nicht. Erst gegen Ende der 1980er Jahre entdeckten Wissenschaftler das Endocannabinoidsystem im menschlichen Körper und somit unsere natürliche Verbindung zu diesem besonderen Molekül. Die Entdeckung machte letztendlich den Unterschied aus und öffnete die Türen aller Forscher, die sich mit CBD befassten.

Als zur Jahrtausendwende der Konsum von Cannabis in den USA legalisiert wurde, eröffnete dies auch die Möglichkeiten für Forscher CBD als Schmerzmittel einzusetzen. Inzwischen ist Cannabidiol auch auf dem deutschen Markt etabliert. Dank der vielen gesetzlichen Lockerungen ist es Pharmakonzernen nun gestattet dieses Cannabinoid nicht nur legal, sondern auch vielfältig als Ersatztherapie für Schmerzpatienten einzusetzen.  

Wie wirkt CBD?

Da CBD ein Bestandteil der Hanfpflanze ist, wird es von vielen Menschen noch immer mit dem Cannabinoid THC verwechselt. Dies ist auch der Grund, warum einst die Forschungen über die Wirkweise und medizinische Verwendbarkeit von CBD in den 1970er Jahren ins Stocken gerieten. Die größte Sorge der Verbraucher war zunächst, dass CBD wie THC in die Abhängigkeit führen könnte. Dabei wurde in den 1970er Jahren bereits bewiesen, dass Cannabidiol eben nicht abhängig macht und viele positive Wirkungen auf den Körper hat.

Das Endocannabinoid-System

Damit die Wirkungsweise von CBD auf den Körper (bzw. im Körper) besser verstanden werden kann, ist es hilfreich sich am menschlichen Endocannabinoid-System zu orientieren. Es ist ein fester Bestandteil des menschlichen Nervensystems. Verantwortlich ist dieses unter anderem für die Schmerzlinderung und für das Immunsystem. CBD hat dabei einen direkten Einfluss. Daher hat Cannabidiol auch eine intensive Wirkung auf die Nervenbahnen und somit etwaige Schmerzpartien im Körper. Es gibt mittlerweile zahlreiche Forschungsergebnisse, die gezeigt haben, dass CBD und das menschliche Endocannabinoid-System in vielerlei Hinsicht positiv miteinander reagieren.

Um das Ganze zu verstehen, muss man wissen, dass der menschliche Körper in der Lage ist bestimmte Cannabinoide eigenständig zu produzieren. Was viele nicht wissen: Endocannabinoide werden also in sehr geringen Mengen von unserem eigenen Körper produziert! Es sind vor allem zwei Rezeptoren, die mit Cannabinoiden interagieren: Die CB1-Rezeptoren und die CB2-Rezeptoren. Die CB1-Rezeptoren in unserem Gehirn sind damit beschäftigt Bewegungen, Emotionen, Stimmungen, Denkweisen, den Appetit sowie unser Erinnerungsvermögen und die Koordination - als auch Schmerzen zu steuern. Die CB2-Rezeptoren sind hingegen für das Immunsystem verantwortlich. Diese wirken hauptsächlich im Zusammenspiel mit Entzündungen.

Gegen was wirkt CBD?

Charakteristisch für Cannabinoide ist, dass sie an bestimmten Cannabinoid-Rezeptoren im Körper andocken können und dort ihre jeweilige Wirkung erzeugen. Dies trifft vor allem auf CBD zu. Wie Cannabidiol genauer auf unsere Rezeptoren einwirkt, ist bis heute noch nicht genauer erforscht worden. Ebenso wenig ist belegt, ob Cannabidiol die körpereigene Cannabinoid-Produktion auf irgendeine Weise beeinflusst.

CBD wirkt unter anderem:

- entzündungshemmend

- krampflindernd

- beruhigend

- stressreduzierend

- Appetit hemmend

- anti-tumorös

- schmerzlindernd

- anti-psychotisch

- anti-anxiolytisch

- zellschützend

- krebshemmend

Warum wirkt CBD?

Diese positiven Wirkungen von CBD rühren daher, dass dieser Stoff in der Lage ist den Vanilloid-Rezeptor Typ1 zu stimulieren. Diese stimulierende Eigenschaft trägt zur schmerzlindernden Wirkung von Cannabidiol bei. Zudem verstärkt CBD den Adenosin-Signalweg. Hierdurch wird die Neurotransmitter-Ausschüttung harmonisiert. Dies rührt daher, da sich CBD an den Nucleosid-Transporter-1 bindet. Ebenso bindet sich Cannabidiol an den GPR55-Rezeptor. Dies bewirkt die entzündungshemmende Wirkung dieses Cannabinoides. CBD ist auch ein potenter Radikalfänger. Dies begründet die zellschützende Eigenschaft, sodass „ungebetene Gäste“ in unserem Immunsystem schneller ausgeschaltet werden können.

CBD Wirkung bei Schmerzen

Für Schmerzpatienten bedeutet die inzwischen freie Zugänglichkeit zu CBD, dass sich für die persönliche Schmerztherapie viele neue Möglichkeiten bieten. Es gibt viele Menschen, die mit den schweren Nebenwirkungen von verordneten Schmerzmitteln einfach nicht klarkommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei der Einnahme von gleich mehreren synthetischen Schmerzmitteln zu Nebenwirkungen kommen kann, ist meist sehr hoch. Natürliche Arzneimittel sind chemischen Helfern bekannterweise in jedem Falle vorzuziehen.  Dank der Möglichkeit CBD Produkte auch als Ergänzung zu synthetischen Schmerzmitteln einzunehmen, sinkt die Wahrscheinlichkeit für auftretende Nebenwirkungen. Die Einnahme von CBD kann nämlich bewirken, dass von dem zusätzlichen synthetischen Präparat eine geringere Dosis angewandt werden muss. Und dies führt letztendlich automatisch auch zu einer Verringerung der Stärke bzw. der Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen synthetischer Schmerzmittel.

Wo kann man CBD anwenden?

Dank dem breiten Wirkspektrum von CBD gibt es für die daraus hergestellten Produkte viele Anwendungsmöglichkeiten. Um erst einmal einen kleinen Überblick zu geben – von psychischen Störungen über entzündliche Krankheiten bis hin zur Schmerztherapie. Eine schmerzlindernde, entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung hat Cannabidiol in Bezug auf Kopfschmerzen und Migräne, aber auch wenn es darum geht Angstzustände und schizophrene Psychosen zu bekämpfen. Bei einigen der bekannten Epilepsie-Formen ist CBD in der Lage Anfälle zu unterdrücken.

Eingesetzt wird Cannabidiol übrigens auch für die Behandlung bei Parkinson und Demenz. Eine sehr positive Wirkung hat CBD auch bei Allergien und Asthma. Zudem kann Cannabidiol auch bei einer Diät helfen, denn CBD kann eine wirkungsvolle Unterstützung bei der Gewichtsreduktion sein. Ein Wundermittel zum Abnehmen ist Cannabidiol aber nicht. Um eine ausgewogene und kalorienreduzierte Ernährung kommt man auch bei der Einnahme von CBD nicht Drumherum, ebenso wenig wie um mehr Bewegung und Sport. Ebenfalls reduzieren kann CBD den Stress und somit Schlafstörungen und Burn-Outs vorbeugen. Darüber hinaus hilft CBD auch bei Menstruationsbeschwerden. Entzündungen und entzündungsbedingte Schmerzen, wie auch häufige Übelkeit - können mithilfe der Einnahme von CBD ebenfalls geheilt werden. Lindern kann CBD auch Entzündungen, wie sie bei Multipler Sklerose, bei Arthritis, bei Morbus Chron und bei anderen Entzündungskrankheiten auftreten.

Wie sollte man CBD anwenden?

Hinsichtlich der Einnahme und Anwendung von CBD Produkten gibt es wie zum Beispiel auch beim Vitamin C keine pauschale Empfehlung oder genaue Dosierungsvorgabe. Dies liegt unter anderem daran, dass es noch keine ausreichenden Studien darüber gibt, welche Mengen an CBD wann und wie (im Detail) wirken. Da es keine Nebenwirkungen gibt, ist die Gefahr einer Überdosis gleich Null. Es hat auch etwas damit zu tun, dass dieses Cannabinoid von Mensch zu Mensch unterschiedlich wirkt. Abhängig ist die Dosierung von CBD auch von der Konzentration des jeweiligen CBD Produktes. Man sollte sich also am besten an der Packungsbeilage orientieren. Große und schwere Menschen sollten ein wenig mehr einnehmen und kleinere und leichtere Personen etwas weniger.

Ärzte die psychische Störungen mit Cannabidiol behandeln, setzen in der Regel eine Menge von ca. 100 mg bis 1000 mg an. Hier kommt es auf die Art der psychischen Störung sowie aufs Ausmaß an und ob es sich beim Patienten um einen Mann, eine Frau oder um ein Tier handelt. Da CBD noch nicht lange in verschiedenen Anwendungsbereichen verwendet wird, gilt hier die Faustregel, dass die Höhe der Dosis einfach ausprobieret werden muss. Das heißt, der Patient tastet sich (optional mit der Unterstützung eines Arztes) langsam an die richtige CBD Dosis heran, die ihm bei seinen Beschwerden hilft. Vor allem bei Migräne sowie Menstruationsbeschwerden und auch bei Schlafstörungen, kann sich das Herantasten an die richtige Dosis CBD lohnen. Es handelt sich bisher – da wie schon erläutert einige Studienergebnisse noch nicht vorliegen – um eine komplementäre Erfahrungsmedizin. Bei Schlafstörungen werden CBD Konzentrate angewandt.

Wer durch die Einnahme von CBD einen antioxidativen Zellschutz bewirken möchte, greift am besten zu einem hochkonzentrierten CBD Extrakt (z. B. 10%), welcher durch eine CO2-Extrahierung hergestellt wurde. Die Dosierung sollte hier 1 x 5 Tropfen täglich nicht überschreiten. Eine höhere CBD Dosierung kann bei Burn-Out, Stress, Unruhe- und bei Angstzuständen sowie bei Übelkeit und dem Wunsch nach einer Appetitreduktion im Rahmen einer Diät bzw. des Gewichtsmanagements angewandt werden.

Und zwar können es hier 5 bis 10 Tropfen sein, wobei diese Dosis bis zu 3 x täglich eingenommen werden sollte. Dies gilt auch bei der Raucherentwöhnung. Sowohl bei der Eigendosierung, wie auch bei der vorgegebenen Dosierung durch den Arzt, wird mit diesem 5%-igen CBD Produkt begonnen. Dieses wird einmal täglich eingenommen. Wenn diese Dosierung keine oder eine nur geringe Wirkung auf die Symptome der zu behandelnden Erkrankung zeigt, kann die CBD Dosierung langsam gesteigert werden.

Bei rheumatischer Arthritis, Morbus Chron, Multiple Sklerose, Parkinson und auch bei Angststörungen sowie Epilepsie und weiteren Erkrankungen, werden sehr hohe CBD Konzentrate mit bis zu 25% empfohlen. Der Arzt nimmt hier je nach Zustand eine Dosisanpassung von bis zu 5 bis 10 Tropfen 3 x täglich vor.

Mittlerweile gibt es sogar spezielle CBD-Hanfsorten, welche nahezu keinerlei THC aufweisen. Dieses Marihuana ist also nicht illegal und das Cannabidiol wird mit dem Rauch aufgenommen und in den Lungen absorbiert. Diese Form der Anwendung ist jedoch nicht zu empfehlen, da die aufgenommene CBD-Dosis nur sehr wage bestimmt werden kann und durch das Rauchen auch eine Menge Teer aufgenommen wird. Eine Tinktur ist daher die optimalere Wahl, um CBD zu konsumieren.

Was ist in CBD Produkten drin?

Cannabidiol wird aus den Blüten und Blättern weiblicher Hanfpflanzen gewonnen. Zum Einsatz kommen dafür nur hochwertige und spezielle Sorten. Kommen die Hanfpflanzen aus rein biologischem Anbau, wurden keinerlei chemische Zusätze bzw. Pestizide während der Aufzucht verwendet. Die CBD Produkte tragen in diesem Fall auf der Verpackung den Hinweis „Gentechnikfrei“ oder auch das Bio-Siegel. CBD-Konzentrate enthalten unter anderem Vitamine, Terpentine und Hanfmoleküle.

Da CBD Produkte unterschiedlich hergestellt werden, enthalten Sie auch unterschiedliche Inhaltsstoffe. CBD Öl besteht beispielsweise aus einem Trägeröl. Das kann Hanföl oder aber auch ein anderes Öl sein. Verwendet wird es auch als Zusatz in Cremes und Salben mit CBD. Ebenso enthalten ist in Cannabidiol auch ein sehr geringer Anteil an THC (Tetrahydrocannabinol). Der THC Gehalt in diesen Produkten ist allerdings sehr gering und liegt meist bei lediglich 0,1% bis 0,2%. In Deutschland ist der Kauf und der Besitz von CBD-Produkten mit einem THC-Anteil von unter 0,2% völlig legal. Sollte nämlich mehr drin sein, kommt es gar nicht erst auf den Markt.

In welchen Produkten wird CBD verwendet?

Formen der Einnahme

CBD Produkt

Rauchen

CBD Liquids

Sublinguale Einnahme

CBD Öl, CBD Tropfen, CBD Öl Spray, CBD Globuli, CBD Paste

Schlucken

CBD Kapseln, CBD Tabletten

Verdampfung

CBD E-Liquid, CBD Kristalle

Verzehr

Hanfgebäck, CBD Süßigkeiten, Hanfschokolade, CBD Blüten, andere CBD Lebensmittel

Kauen

CBD Kaugummi

Lutschen

CBD Bonbons

Trinken

CBD Kaffee, CBD Hanftee, CBD Limonade

Auftragung auf die Haut zwecks Pflege

CBD Creme, CBD Salbe

Als Körperpflege verwenden

CBD Badezusätze, CBD Seife (Hanfmilchseife), CBD Zahnpasta, CBD Lippenbalsam, CBD Badeöl, Hanf-Körpermilch, CBD Massageöl

Schminken

CBD Kosmetik

Rektale oder vaginale Einführung

CBD Zäpfchen

 

 CBD Öle sind am beliebtesten, denn diese gibt es in unterschiedlichen Konzentrationen und man kann die Einnahme ideal abschätzen. Der CBD Gehalt variiert zwischen 5%, 10% und auch 25%. Hergestellt werden kann CBD Öl über drei verschiedene Extrahierungsverfahren und zwar über eine Öl-Extrahierung, eine Alkohol-Extrahierung und eine CO2-Extrahierung. CBD Kapseln und Tabletten gibt es ebenfalls in verschiedenen Konzentrationen und zwar im Bereich von 4% oder auch 10%. Da es sehr viele Hersteller von CBD-Produkten gibt, sind die hier angegebenen Werte als Beispiel-Richtwerte anzusehen.

Für die Herstellung von CBD- bzw. Hanfkosmetik wie der CBD Seife oder CBD Badezusätzen und den vielen weiteren Produkten, werden neben Cannabidiol nur natürliche (keine chemischen) Zusätze verwendet.

Was bedeutet der CBD Gehalt?

Cannabidiol gibt es also in verschiedenen Konzentrationen zu kaufen. Doch was bedeutet der Gehalt denn nun genau? Die Bandbreite der verschiedenen CBD-Konzentrationen ist recht groß. Der CBD Gehalt hängt unter anderem von der verwendeten Hanfsorte ab. Bei 2% bis 3% handelt es sich noch um eine recht niedrige Konzentration. Ehrlich gesagt: Beim Menschen bewirkt diese Konzentrationshöhe an CBD kaum eine Wirkung. Aus diesem Grund wird für eine Behandlung zum Beispiel im Rahmen der Schmerztherapie mindestens 5%-iges CBD verwendet.

Deutlich höher konzentriert sind Produkte mit einer CBD Konzentration von 10%. Diese zeigen eine gute Wirkung bei Krämpfen und Schmerzen auf. Präparate mit diesem CBD-Gehalt sollten unter ärztlicher Aufsicht genutzt werden, auch wenn es im Grunde nicht gefährlich ist. Vielmehr geht es hier um die Erforschung und Überwachung/Dokumentation der positiven Entwicklung eines etwaigen Krankheitsverlauf. Dies gilt auch für Präparate mit einem CBD Gehalt von 15% bis 25%. Bei diesen CBD Produkten muss die Dosierung genau beachtet werden, die vom behandelnden Arzt vorgegeben wurde. Ab einem CBD Gehalt von 20% gelten CBD Produkte als hochkonzentriert. Präparate mit einem CBD Gehalt von 30% sind übrigens ebenfalls erhältlich.

Die meisten Hanfsorten haben einen relativ niedrigen CBD Gehalt. Baut der Züchter Hanf für die medizinische Nutzung an, setzt dieser auf sogenannte High-CBD-Strains (also Sorten, mit einem recht hohen CBD-Anteil). Diese Hanfsorten haben einen soliden CBD- und einen niedrigen THC-Gehalt. Sie warten mit genau dem medizinischen Potenzial auf, der erwartet wird. Das aus diesen Hanfsorten gewonnene Cannabidiol ist ideal für die Behandlung von vielen verschiedenen Beschwerden, wie zum Beispiel Muskelspasmen oder auch von schweren Schlafstörungen.