Wie CBD das Immunsystem stärkt und Krankheiten vorbeugen kann

Das menschliche Immunsystem ist ein sehr dynamisches Kommunikationsnetzwerk, bei dem viele verschiedene Prozesse ablaufen, um den Körper vor Viren, Bakterien oder Parasiten zu schützen. Sobald ein feindlicher Stoff eindringt, wird durch Zytokine (Signalstoffe) ein Entzündungsprozess ausgelöst, der wiederum Leukozyten (weiße Blutkörperchen) aktiviert, die die Krankheitserreger abtöten sollen.

Doch die Immunabwehr gerät leider oftmals aus dem Gleichgewicht. Eine Überreaktion des Immunsystems macht sich zum Beispiel in Allergien bemerkbar. Manchmal kann es auch passieren, dass die Abwehrzellen die feindlichen Stoffe nicht erkennen und stattdessen gesunde, körpereigene Zellen angreifen. Man spricht dann von einer Autoimmunerkrankung.

1. Cannabinoide haben regulierenden Einfluss auf Immunsystem

Der große Vorteil von CBD bzw. Cannabidiol ist nun, dass es ausgleichend auf das Immunsystem wirkt und somit Überreaktionen verhindern kann. Die optimale Funktion unserer Abwehr ist nämlich auch vom Gleichgewicht des sogenannten Endocannabinoidsystems abhängig. Seit 1992 ist bekannt, dass auch der Körper selbst Cannabinoide produziert und eigene Rezeptoren dafür besitzt – CB1 und CB2. Solche Andockstellen befinden sich ebenso auf den Zellen des Immunsystems. Wenn sich Endocannabinoide (körpereigene Cannabinoide) dort anbinden, fördert dies die Aktivierung weiterer Immunzellen, die zur erkrankten Stelle im Organismus gebracht werden. Ein Mangel an Cannabinoiden kann daher die Immunabwehr schwächen und die Entstehung von Krankheiten wie Reizdarm, Migräne oder Fibromyalgie verursachen.

Die Einnahme von pflanzlichen Cannabinoiden wie in CBD-Öl kann hingegen helfen, das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

2. CBD lindert Entzündungen

CBD ist für seine entzündungshemmenden Eigenschaften nur allzu gut bekannt. Dies ist vor allem nützlich, wenn Sie an chronischen Entzündungen leiden, die mit Autoimmunerkrankungen zusammenhängen. CBD-Öl kann hier sehr wohltuend sein, indem es die Entzündungen lindert und so auch die Lebensqualität der Betroffenen erhöht.

Es gilt jedoch zu beachten, dass das Hemmen von Entzündungen nicht immer sinnvoll sein muss. Denn der Körper setzt sie eigentlich als natürlichen Prozess ein, um die Heilung zu beschleunigen, ähnlich wie auch beim Fieber. Die Anwendung ist daher vorwiegend zu empfehlen, wenn die Erkrankung chronisch ist und eine Schmerzlinderung erzielt werden soll.

3. CBD macht freie Radikale unschädlich

Durch seine antioxidative Wirkung ist CBD ein effektiver Radikalfänger. Bei Entzündungen ist das sehr vorteilhaft, da durch diese viele freie Radikale gebildet werden, die dem Körper schaden  und Krebs fördern können. CBD stärkt also auch das Immunsystem, indem es überschüssige freie Radikale abfängt.

4. Gesunder Schlaf mit CBD stärkt das Immunsystem

CBD kann die Immunabwehr aber auch indirekt stärken. Denn Cannabidiol hat eine beruhigende Wirkung auf die Nerven und kann so zu einem gesunden, langen Schlaf beitragen, was für die Abwehrkräfte von entscheidender Bedeutung ist. Denn wenn Sie Einschlafprobleme oder einen unruhigen Schlaf haben, ist die Leistung Ihres Immunsystems deutlich herabgesetzt. Ein tiefer, gesunder Schlaf ist deshalb so wichtig, weil er die Arbeit bestimmter Abwehrzellen (T-Zellen) unterstützt. Umgekehrt hemmt Schlafmangel die Funktion der T-Zellen.

Ähnliches gilt auch für Stress. Wenn Sie permanent unter Stress stehen, arbeitet Ihr Immunsystem nicht mehr optimal und sie werden anfälliger für Infektionskrankheiten.

Die entspannende und beruhigende Wirkung von CBD hingegen lässt Sie Stress abbauen und ruhiger schlafen. In diesem Sinne kann es Ihnen zu besserer Gesundheit und einem stärkeren Immunsystem verhelfen.

5. Hilft CBD auch gegen Viren wie Corona (Covid-19) Hepatitis oder HIV?

Wie aus verschiedenen Studien hervorgeht, hat Cannabidiol sowohl antibakterielle als auch antivirale Wirkung. In einer Studie aus dem Jahr 2017 konnte der antivirale Effekt von CBD bei Hepatitis C bestätigt werden. Des Weiteren wurden Studien über die Wirkung von THC bei Herpesviren gemacht. Man stellte fest, dass die Vermehrung des Virus eingedämmt werden konnte. THC unterscheidet sich zwar von CBD, Forscher gehen jedoch davon aus, dass CBD ähnlichen Effekt haben könnte, nur ohne psychoaktive Wirkung.

Ob Cannabidiol auch gegen das Coronavirus wirksam ist, lässt sich aufgrund fehlender Studien noch nicht hundertprozentig sagen, die bisherigen Studien bei anderen Viren sind jedoch vielversprechend. Es ist zumindest wahrscheinlich, dass CBD auch positive Wirkung bei Corona zeigen könnte. Der Einfluss, den der natürliche Stoff aus der Hanfpflanze auf die Immunzellen hat, kann Anzahl und Reaktionsfähigkeit der Erreger deutlich verringern.

6. CBD gegen Krebs

Es gibt Hinweise darauf, dass Cannabidiol das Wachstum von Krebszellen hemmen kann. Denn CBD ist in der Lage, bestimmte Rezeptoren im Körper zu aktivieren und dadurch auch den Tod kranker Zellen zu fördern. Normalerweise tritt bei Krebs gerade kein Zelltod ein und die kranken Zellen vermehren sich unkontrolliert.

Bei bisherigen Versuchen konnte Cannabidiol isolierte Krebszellen abtöten sowie das Wachstum von Prostata-, Leukämie-, Brust- und Gebärmutterhalskrebszellen hemmen.

Auch wenn weitere Forschungen notwendig sein werden, sind die Ergebnisse sehr vielversprechend und zeigen das enorme Potential von Cannabis im Kampf gegen Krebs. Außerdem kann CBD helfen, die Symptome der Krankheit und die Nebenwirkungen der Chemotherapie zu lindern.

7. CBD für das Immunsystem - Fazit

CBD wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf unsere Abwehrkräfte aus und ist ein gutes Mittel, um Krankheiten vorzubeugen oder dessen negative Auswirkungen zu reduzieren.

Cannabidiol wirkt antioxidativ, antibakteriell, antiviral, krebshemmend, entzündungshemmend und reguliert unsere Immunabwehr über das Endocannabinoidsystem.

Zusätzlich dient die beruhigende, angstlösende Wirkung von CBD dazu, Stress abzubauen und besser zu schlafen, was sich wiederum positiv auf das Immunsystem auswirkt.

Die regelmäßige Einnahme von CBD-Öl ist also sehr zu empfehlen, wenn Sie sich vor Krankheiten schützen und sich besser fühlen möchten.

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Stephanie Killersreiter

Stephanie Killersreiter hat Pharmazie an der LMU München studiert und ist approbierte Apothekerin mit Leib und Seele. Sie hat großes Interesse an alternativen Heilungsmethoden und hat sich intensiv mit der Wirkung und dem Potenzial der Hanfpflanze auseinandergesetzt.Sie teilt Ihr Wissen über CBD gerne in Kundengesprächen und Magazinen.

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